USA
Mietwagen in den USA vergleichen
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Was kostet ein Mietwagen in den USA?
Die Preise schwanken stark nach Region, Saison und Fahrzeugklasse. Ein Kompaktwagen ist ab etwa 30–45 € pro Tag zu haben, SUVs und größere Fahrzeuge für Nationalpark-Touren liegen höher. In Ferienzeiten und bei Großveranstaltungen ziehen die Preise deutlich an. Wichtig: Der Anzeigepreis enthält oft noch nicht alle Steuern, Flughafengebühren und die nötige Zusatz-Haftpflicht. Der Preisvergleich oben hilft, das Gesamtpaket der Anbieter gegenüberzustellen.
Welche Versicherung brauche ich für den Mietwagen in den USA?
Die im Grundpreis enthaltene Haftpflicht ist in vielen US-Bundesstaaten sehr niedrig angesetzt. Buchen Sie daher unbedingt eine zusätzliche Haftpflicht (Supplemental Liability Insurance, SLI) mit hoher Deckungssumme sowie eine Vollkaskoversicherung (dort meist LDW/CDW genannt) ohne Selbstbeteiligung. Viele deutsche Vermittler bieten Komplettpakete an, die günstiger sind als der Zukauf vor Ort. Unser Ratgeber zu den Versicherungen erklärt die US-Begriffe.
Ab welchem Alter und mit welchem Führerschein darf man fahren?
Die meisten Vermieter setzen 25 Jahre voraus; Fahrer zwischen 21 und 24 zahlen einen „Young Driver Surcharge“, der teuer sein kann. Zusätzlich zum deutschen Führerschein empfiehlt sich ein internationaler Führerschein, den viele Stationen bei der Übernahme sehen möchten. Eine auf den Hauptfahrer ausgestellte Kreditkarte ist Pflicht.
Wie funktionieren Maut und Tanken in den USA?
Viele Mautstraßen (Toll Roads) rechnen bargeldlos per Kennzeichen ab. Die Vermieter bieten dafür kostenpflichtige Toll-Programme an, die pro Nutzungstag abgerechnet werden – informieren Sie sich vorab, sonst drohen hohe Servicegebühren. Getankt wird per Selbstbedienung: An vielen Zapfsäulen zahlen Sie vorab im Shop oder per Kreditkarte mit ZIP-Code, was mit ausländischen Karten manchmal hakt.
Verkehrsregeln und Besonderheiten in den USA
Es gilt Rechtsverkehr. Die Regeln unterscheiden sich je Bundesstaat: An vielen Ampeln ist Rechtsabbiegen bei Rot nach Halt erlaubt, an Kreuzungen mit vier Stoppschildern gilt „first come, first served“, und Schulbusse mit Blinklicht dürfen nicht überholt werden. Die Geschwindigkeiten sind in Meilen pro Stunde ausgeschildert. Die Promillegrenze ist niedrig; fahren Sie generell defensiv. Mehr dazu im Glossar zu den Verkehrsbestimmungen im Ausland.
Die schönsten Routen für einen Roadtrip durch die USA
Kaum ein Land eignet sich besser für Fly-and-Drive: der Highway 1 entlang der kalifornischen Küste zwischen San Francisco und Los Angeles, die Nationalpark-Runde im Südwesten ab Las Vegas über Grand Canyon, Zion und Bryce, eine Florida-Tour von Miami über die Keys nach Orlando oder ein Abschnitt der legendären Route 66. Planen Sie großzügige Etappen, denn die Distanzen sind größer, als sie auf der Karte wirken.
Brauche ich einen internationalen Führerschein für die USA?
Der deutsche Führerschein ist grundsätzlich gültig, viele Vermieter und die Polizei erwarten aber zusätzlich einen internationalen Führerschein als Übersetzung. Da er günstig und schnell erhältlich ist, sollten Sie ihn mitführen.
Warum ist die Zusatz-Haftpflicht (SLI) so wichtig?
Die gesetzliche Mindesthaftpflicht ist in den USA sehr niedrig. Bei einem selbst verschuldeten Unfall mit Personenschaden können enorme Forderungen entstehen. Eine SLI mit hoher Deckung schützt Sie vor existenzbedrohenden Kosten.
Ist Automatik in den USA Standard?
Ja, nahezu alle Mietwagen sind Automatik. Ein Schaltwagen ist praktisch nicht erhältlich, was das entspannte Fahren über weite Strecken erleichtert.
Darf ich mit dem Mietwagen nach Kanada oder Mexiko?
Fahrten nach Kanada sind bei vielen Vermietern erlaubt, nach Mexiko dagegen meist nur eingeschränkt und mit spezieller Versicherung. Klären Sie Grenzübertritte immer vor der Buchung.